Menu
Menü
X

Herzlich Willkommen!

Schön, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben. Hier erfahren Sie alles Wesentliche über unsere Gemeinden, die Gottesdienstzeiten, die Gemeindegruppen und vieles mehr. Außerdem finden Sie hier alle wichtigen Ansprechpartner und -partnerinnen, so dass Sie unkompliziert mit uns in Kontakt treten können.

Gemeinsamer Buß- und Bettagsgottesdienst in Frischborn

Wo stehe ich?

Was läuft nicht so gut?

Im Glauben, dass Gott mich angenommen hat, kann ich über schwierige Verhaltensweisen nachdenken.

Die Kraft für dieses Nachdenken finde ich im Gebet.

Wir Evangelischen haben dafür auch einen besonderen Tag: Buß- und Bettag.

Gemeinsam mit den Kirchspielen Wallenrod und Frischborn laden wir dazu herzlich ein:

Am Mittwoch, 18. November, 19 Uhr in der Kirche Frischborn.

Das Motto der diesjährigen Kampagne unserer Kirche zum Buß- und Bettag lautet: Zukunft Off-en?

Hier gehts zur Kampagne

 

 

Pfarrerin Christine Müller nun auch in Schwarz und Udenhausen

--
--

„Sie sind sehr mutig“, sagte Dr. Dorette Seibert, Dekanin des Evangelischen Dekanats Vogelsberg zu Christine Müller, die als neue Pfarrerin für die Gemeinden Schwarz und Udenhausen eingeführt wurde. „Ich weiß nicht, ob ich es mich getraut hätte, meinen Einführungsgottesdienst im Oktober draußen am Sportplatz zu feiern. Aber hier sind wir und die Sonne scheint sogar.“

Zahlreiche Menschen von Jung bis Alt waren gekommen, um die neue Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Schwarz-Udenhausen zu begrüßen - eingepackt in dicke Jacken, mit Mützen und Schals ausgestattet, teilweise in kuschelige Decken eingewickelt. Mitgebracht hatten einige sogar ihre Campingstühle und verfolgten darin ganz gemütlich - mit reichlich Abstand zueinander - auf dem Sportplatz bei frischer Luft den herbstlichen Open Air-Erntedankgottesdienst und die Einführung von Christine Müller. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von den beiden Posaunenchören aus Schwarz und Udenhausen.

Natur und die Bewahrung der Schöpfung liegen der Pfarrerin sehr am Herzen. Das spiegelte sich auch in ihrer Predigt wieder, in der Müller eine Kirchengemeinde mit einem Blumenfeld verglich: „Jede Blume auf dem Feld hat eine eigene Form und individuelle Eigenschaften. Welche Pflanze wären Sie? Und wo?“, fragte Christine Müller die Gottesdienstbesucher. „Die verschiedenen Pflanzen auf dem Feld bilden eine Gemeinschaft – ebenso wie wir uns gegenseitig brauchen, damit es allen gut geht. Wir beeinflussen und unterstützen uns gegenseitig und arbeiten so in einem gemeinsamen Ökosystem.“

Auch Dekanin Dr. Dorette Seibert betonte: „In einer Gemeinde braucht es Menschen, die pflanzen, gießen, ernten – und zwar alles zu seiner Zeit. Ich wünsche Ihnen für ihren Neustart hier, dass Sie gemeinsam mit ihren beiden Kirchengemeinden Großartiges anpflanzen und ernten werden – auch für künftige Generationen.“

Stimmungsvolle Erntedankgottesdienste in Maschinenhallen

Eigentlich nur wegen Corona kam die Idee auf, Erntedank nicht wie gewohnt in der Kirche zu feiern. Stattdessen waren es in Maar in die Halle am Eckwasser und in Wernges "Sterz Halle", die festlich mit Erntegaben geschmückt wurden. Die Gemeinde fand sich an beiden Orten zahlreich ein und feierte einen schönen Gottesdienst, musikalisch von Sängern bzw. Bläsern unterstützt.

Pfarrerin Luise Berroth predigte über die Speisung der 4000, bei der die JÜnger Jesu ihr mitgebrachtes Essen zusammenlegten, die Grundlage für das Wunder, dass alle satt wurden. "Wir legen oft nur aus Not zusammen", so Berroth, "aber das heißt nicht, dass Zusammenlegen verkehrt ist. Es verbindet, schafft Gemeinschaft, jeder kann sich einbringen. Wir lernen neu das Bitten und Danken, das zum Menschsein gehört."

Auch die aus der Corona-Not heraus gewählten Gottesdienstorte, sonst als Maschinenhallen in regem landwirtschaftlichem Gebrauch, passten letztlich wunderbar zu Erntedank.

Im Dannenröder Forst: Mit Friedensandachten, Ruheräumen und Beobachtungen zur Deeskalation beitragen

Dekanat VB

Der Widerstand gegen die Rodung weiter Teile des Dannenröder Forst zum Weiterbau der A49 hört nicht auf. Alle rechtlichen Wege, die Bauarbeiten doch noch zu stoppen, scheinen erschöpft, sodass nun damit zu rechnen ist, dass ab dem 1. Oktober die Camps der Umweltaktivisten vor Ort geräumt werden. Das Evangelische Dekanat Vogelsberg hatte in einer Verlautbarung vom Juli dieses Jahres einen ressourcenschonenden und verantwortungsbewussten Umgang mit der Schöpfung angemahnt. Im Verlauf der Entwicklung sieht sich die Kirche vor Ort nun in der Pflicht, eine deeskalierende Haltung einzunehmen und einen friedlichen Umgang aller beteiligten Parteien miteinander zu unterstützen. Dafür bietet das Dekanat unter Federführung von Ralf Müller, dem Referenten für Bildung und Ökumene, regelmäßige Friedensandachten an und stellt Ruheräume sowohl für die Demonstranten als auch für die Polizei zu Verfügung. Hier wird es auch Möglichkeiten für Gespräche und Seelsorge geben. Gleichzeitig entsendet das Dekanat Beobachter in den Wald, die sich ein Bild von der Lage und den Aktivitäten aller Beteiligten im Verlauf des Geschehens machen sollen. Bei allen Angeboten und Vorhaben spielen Neutralität und Allparteilichkeit eine wichtige Rolle.

„Viele von uns haben eine Meinung zum Weiterbau der A49“, so Müller, „doch diese darf im Deeskalations- und Beobachtungsbereich keine Rolle spielen. Für uns ist wichtig, unsere kirchliche Haltung mit Leben zu füllen.“ Dekanin Dr. Dorette Seibert erläutert: „Als Kirche stehen wir für die biblischen Werte der Nächstenliebe und des Friedens. Deswegen lehnen wir jegliche Form von Gewalt, gegen Menschen ebenso wie gegen Sachen, ab.“

Aus diesem Grund stellt die Kirchengemeinde Maulbach, Appenrod und Dannenrod einen Ruhe- und Rückzugsort für Demonstranten zur Verfügung. Vor der Kirche selbst wird bereits ab dem 25.9. jeden Freitag um 17.30 Uhr ein Friedensgebet stattfinden.

Darüber hinaus sollen ehrenamtliche Beobachterinnen und Beobachter vor Ort an die Einsatzleitung der Kirche berichten. „Wir möchten mit dieser Maßnahme eine Art Gegenöffentlichkeit herstellen“, erklärt Müller. „Damit wollen wir eine weitere Informationsquelle liefern, jenseits der von den jeweiligen Konfliktparteien gefilterten Darstellungen, die an die Presse gehen.“ Außerdem sollen die Ehrenamtlichen den Menschen vor Ort mit ganz praktischen Informationen weiterhelfen.

Vorstellung unserer Konfirmanden im Rahmen der offenen Kirche

--

Statt eines „klassischen“ Vorstellungsgottesdienstes hatten die 11 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Maar und Wernges sich in „Corona-Zeiten“ etwas Neues ausgedacht: Am Samstag, 19. und Sonntag, 20. September stellten sie sich im Rahmen der „offenen Kirche“ vor.

Die Konfirmandengruppe hatte unterschiedliche Stationen in der Kirche vorbereitet, die zum Aufschreiben eigener Gedanken einluden. Es gab ein Rätsel, einen Fragebogen zur Corona-Zeit, eine Sammlung von Konfirmationssprüchen, eine Station zum Thema "Himmel und eine Station zum Thema "Krieg".

Zwei kurze Andachten mit Zeiten der Stille erfüllten die Kirche mit einer besonderen Atmosphäre der Ruhe.

Balance zwischeneinander ist den beiden Pfarrerinnen Dr. Katrin Stückrath (links) und Heidi Kuhfus-Pithan besonders wichtig für ihr neues, gemeinsames Arbeitszeitmodell im Kirchenspiel Altenschlirf-Ilbeshausen-Schlechtenwegen.
26.10.2020 plu

Zwei Pfarrerinnen leben ein neues Arbeitszeitmodell

Dass sich zwei Pfarrpersonen eine Pfarrstelle teilen, kommt öfters vor. Doch dass sich zwei Pfarrpersonen mit ihrem Dienst wochenweise abwechseln, das ist ein ganz neues Modell – und zwar das von Pfarrerin Heidi Kuhfus-Pithan und ihrer neuen Kollegin Dr. Katrin Stückrath aus Dortmund.

Screenshot
23.10.2020 pwb

Kirchenvorstandswahl: Nächste Schritte bis zum Jahresende

Der Zeitplan für die Kirchenvorstandswahl sieht ab Oktober 2020 drei nächste Schritte vor: Die Planung, Einladung und Durchführung der Gemeindeversammlung. Dann die Erfassung der Wahlangaben im Wahlmodul und dann die Bestellung von Kommunikationsmaterial, um zur Wahl zu mobilisieren.

Newsticker zum Thema Corona in der EKHN
17.03.2020 vr

+++ NEWSTICKER +++ Corona +++ EKHN +++

Die aktuellsten Entscheidungen aus der EKHN zur Corona-Krise hat der Newsticker zusammen gefasst. Auf neuen Nachrichten-Seiten lassen sich außerdem neue Hinweise, Impulse und mehr finden.

top